News-Archiv 2008


St. Nicolaus im Rother-Park

Der Zufall wollte es so. Der Tradition folgend, wird der Weihnachtsmarkt der Genossenschaft am zweiten Samstag im Advent ausgerichtet. Dieses Jahr fiel dieser Tag auf den 06. Dezember. Wie wir alle wissen, stellen heutzutage Kinder weltweit in der Nacht zum 6. Dezember, dem Nikolaustag, einen Stiefel vor die Tür oder hängen einen Strumpf über den Kamin. Kaum ein anderer Brauch ist so weit verbreitet, kaum einer ist so beliebt.
Doch wer der freundliche Mann im roten Mantel ist, weiß kaum einer mehr. Die historische Person ist heute fast ganz vergessen. Dabei sind es gerade seine Taten und seine Hilfsbereitschaft, die in unseren heutigen Bräuchen weiterleben. Der heilige Nikolaus von Myra (heutige Türkei) war ein Bischof und wurde als Wundertäter bezeichnet. Sein Todestag fiel auf einen 06.Dezember. Somit wurde dieser Tag zu dem Gedenktag an den heiligen Nikolaus und ein kirchlicher Festtag mit vielen Bräuchen. Nikolaus gilt als Helfer in fast allen Schwierigkeiten. Er ist seit 1555 als Gabenbringer für die Kinder belegt und wird als deren Wohltäter verehrt. Soweit zum Brauchtum und zur Geschichte vom Nikolaus.

Idealer hätte somit unser Weihnachtsmarkt kalendarisch nicht fallen können, verfolgen die Veranstalter doch ebenso mildtätige Zwecke. Projekte und Organisationen der Kinder- und Jugendförderung stehen im Focus und das zu Recht. Eine Vielzahl von ehrenamtlich motivierten Aktionen und Vereinen sind chronisch unterfinanziert bzw. ersetzen in beeindruckender Weise staatliche Fürsorge. Der Genossenschaft war es deshalb ein großes Bedürfnis, vor Jahren die Initiative zu ergreifen und viele helfende Hände und Spendengeber zu einer gemeinsamen Veranstaltung zu bündeln.

Das Ergebnis kann sich in vielerlei Hinsicht sehen lassen, wie auch die nachfolgenden Fakten unterstreichen: Unsere Veranstaltung hat geschätzte 2.500 Besucher angezogen, ca. 120 Geschäftspartner der Genossenschaft haben Unterstützung geleistet. Hochrechnungen zu Folge, kann ein Spendenerlös von 15.000,00 EUR verteilt werden. Ebenso beeindruckend sind die Zahlen an verzehrten Speisen und Getränken.
Spürbar und augenscheinlich haben unsere Gäste mit großem Interesse das abwechslungsreiche Bühnenprogramm verfolgt. Der Mix aus Konzert- und Open-Air-Veranstaltung hat sich wiederholt bewährt, garantiert dieser doch reichhaltige Abwechslung. Von Mozart über weihnachtliche Operette, bis hin zur indischen und märkischen Folklore, instrumentaler Swingmusik, mitreißendem Gospel und einer avantgardistischen Feuershow, hatten wir für jeden Geschmack etwas anzubieten.
Zur stimmungsreichen Untermalung hat jedoch nicht zuletzt auch die Kulisse der Wohnanlage Rother-Park beigetragen. Die in weiches Licht verpackte neugotische Fassade und die ausgeschmückte Parkanlage ließen den einen oder anderen Besucher fast etwas melancholisch werden. Die Beschreibungen reichten von „märchenhaft“, „Harry-Potter-Kulisse“ bis hin zu „bewahrter Nostalgie der guten alten Zeit“. In der Hektik unserer Stadt sind solche Momente – auch unter der Vielzahl von lokalen Weihnachtsmärkten – eher selten zu finden. Hervorzuheben ist an dieser Stelle auch, dass nicht nur Firmen finanzielle oder organisatorische Unterstützung leisteten, sondern auch ein Großteil der Mitarbeiterschaft der Genossenschaft leidenschaftlich angepackt hat. Nicht zu vergessen auch die vielen Mitglieder der Genossenschaft, die aus verschiedenen Wohnanlagen und Bezirken angereist waren, um Selbstgebackenes und Selbstgebasteltes für den guten Zweck feilzubieten.

Bereits am Veranstaltungsabend haben die Vorstandsmitglieder der Genossenschaft, die Herren Einsle und Engling, den darauf drängenden Gästen zugesagt, im nächsten Jahr an gleicher Stelle und zur gleichen Zeit den Weihnachtsmarkt 2009 zu veranstalten.
„Vorsicht bei Superlativen, aber finden Sie nicht, dass die Veranstaltung von Jahr zu Jahr schöner und runder wird?“ fragte Herr Einsle in die Runde. Als Antwort bedurfte es keiner Worte, sondern einem Applaus. Herr Engling ergänzte pränant. „Der Weihnachtsmarkt ist uns eine Herzensangelegenheit. Viele Menschen wären enttäuscht, sollten wir darauf verzichten. Vor allem die Kinder- und Jugendlichen, die unsere Unterstützung nötig haben.“


Tag der offenen Tür 2008

Am Freitag, dem 19. September 2008, fand in der Geschäftsstelle der Beamten-Wohnungs-Verein zu Berlin eG der traditionelle „Tag der offenen Tür“ 2008 statt. Unsere Mitarbeiter durften über 600 Mitglieder, Gäste und Freunde begrüßen.

Neben der Möglichkeit die Räumlichkeiten der Genossenschaft zu besichtigen, konnte sich jeder Besucher auch einen Eindruck über unseren gesamten Wohnungsbestand und der neuen Wohnanlagen in Dahlem und Lichterfelde verschaffen.

Des Weiteren bot sich die Gelegenheit, sich in persönlichen Gesprächen auf allen Verantwortungsebenen zu informieren und beraten zu lassen. Auch persönliche und grundsätzliche Anliegen und Probleme nahmen die Mitarbeiter selbstverständlich auf. Diese Möglichkeit wurde von zahlreichen Gästen genutzt. Wohnungssuchende Gäste nutzten die Chance, unter fachkundiger Beratung ihr Mietgesuch zu aktualisieren oder sich über eine Mitgliedschaft zu informieren, gerne an.

Auch der kulinarische Teil kam nicht zu kurz. Die Nachfrage nach dem legendären BWV-Streuselkuchen war ungebrochen. Neben frisch Gegrilltem wurden auch Getränke aller Art angeboten.

Der gut gelungene und stark frequentierte „Tag der offenen Tür“ klang dann im schönen Innenhof bei netten Gesprächen gegen 19.00 Uhr aus.

Wir bedanken uns bei den zahlreichen Gästen und vertrösten jene, welche nicht dabei sein konnten mit der Nachricht, dass es 2010 wieder einen Tag der offenen Tür geben wird. Demnächst wird es hier auf der Homepage auch eine Foto-Show mit allen Eindrücken dieses Tages geben.

Bereits heute möchten wir auf den Weihnachtsmarkt 2008, welcher, wie im letzten Jahr, am 06.12.2008 in unserer Wohnanlage „Rother-Park“ in Lichterfelde stattfinden wird.


Ab 01.08.2008: Gästewohnung Nr. 13 in Lichterfelde-West

In einer gleichermaßen verkehrsgünstigen wie auch idyllischen Lage befindet sich die neueste Gästewohnung unserer Genossenschaft. Die Nachfrage unserer Mitglieder nach Gästewohnungen ist ungebrochen, so dass unsere Entscheidung nahe liegend ist.

Bei der Konzeption dieses Apartments haben wir uns bewusst auf die Symbiose von Komfort und Barrierereduzierung konzentriert. Beispielhaft verfügt die Wohnung über eine bodengleiche Duschanlage und auf hinderliche Schwellen wurde gänzlich verzichtet.

Ansonsten wird sich die Wohnung den Gästen hell und freundlich präsentieren und mit allem ausgestattet sein, was zu einem angenehmen Berlinaufenthalt notwendig ist.
Im Juli 2008 werden wir unsere Arbeiten beendet haben und beginnen ab dem 01.08.2008 mit der Vermietung.

Bei Rückfragen und für Reservierungen wenden Sie sich bitte an
Frau Stottmeister unter Tel. 030/79 00 94-71 oder sstottmeister@bwv-berlin.de bzw. an
Herrn Rückbrecht unter Tel. 030/79 00 94-61 oder rrueckbrecht@bwv-berlin.de.

Eine Übersicht aller Gästewohnungen erhalten Sie hier >>>


Geschützter Mitgliederbereich

Für unsere Genossenschaftsmitglieder steht nun auch ein geschützter Bereich zur Verfügung. Neben vielen Informationen rund um die Genossenschaft und Ihre Mitgliedschaft, bieten wir exklusive Vorteile und Rabatte, die bares Geld wert sein können.

Bitte klicken Sie hier um zum Login-Bereich zu gelangen.


BERLINER WOHNUNGSBAUGENOSSENSCHAFTEN:

NIEDRIGSTER WOHNUNGSLEERSTAND SEIT ZEHN JAHREN

Bei den Berliner Wohnungsgenossenschaften ist der Leerstand im Dezember 2007 auf 3,1 Prozent gesunken. Damit liegt er weit unter dem Leerstandsdurchschnitt des Berliner Mietwohnungsmarkts. Das geht aus einer Erhebung des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) unter seinen Mitgliedsunternehmen hervor. Die Beamten-Wohnungs-Verein zu Berlin eG unterschreitet mit einem Spitzenwert von 0,52 % den Durchschnitt signifikant.  
  
Im Durchschnitt aller Berliner Vermieter liegt die Leerstandsquote nach Angaben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung bei 8,5 Prozent, bzw. 161.000 Wohnungen (Stichtag 1. Juli 2007).

 
 


Gut gewirtschaftet – wohnende Mitglieder erhalten 1,8% genossenschaftliche Rückvergütung

Die Beamten-Wohnungs-Verein zu Berlin eG beschreitet im zweiten Jahr in Folge den Weg der genossenschaftlichen Rückvergütung.

Auf Empfehlung des Vorstandes hat der Aufsichtsrat folgender Beschlussvorlage zugestimmt:
„Genossenschaftsmitglieder erhalten für das Geschäftsjahr 2007 eine genossenschaftliche Rückvergütung in Höhe von 1,8% ihrer- in diesem Zeitraum getätigten- Umsätze mit der Genossenschaft. Die Auszahlung an die Genossenschaftsmitglieder erfolgt im Juli 2008.“

Basis dieses Beschlusses ist ein hervorragendes Bewirtschaftungsergebnis im Jahre 2007, in dessen Folge im Wege der genossenschaftlichen Rückvergütung ein Gesamtbetrag von ca. 480.000 € an die Wohnungsnutzer zurückfließen wird.

Vorstand und Aufsichtsrat bedanken sich bei allen Wohnungsnutzern der Genossenschaft, die durch Ihre Treue zur gedeihlichen Entwicklung beigetragen haben.